Solidaritätserklärung
Von linksjugendsolid bremen

Wir erklären uns solidarisch mit dem Versuch, die ehemalige Unruh-Spedition zu besetzen und in ein Autonomes Zentrum zu verwandeln. Wir protestieren gegen den völlig überzogenen Polizeieinsatz mit 200 SEK-Kräften, zwei Wasserwerfern und Räumpanzern, und verlangen die sofortige Freilassung der Festgenommenen und die Einstellung der strafrechtlichen Verfolgung. Diese hysterische Reaktion zeigt, dass die Besetzer_innen einen wunden Punkt getroffen haben: Wenn eine Gesellschaft leere Gebäude Räumen vorzieht, in dem sich Menschen frei von Konsumzwang treffen, diskutieren, lachen und tanzen können, ist das ein empörender Zustand. Wenn Widerstand dagegen kriminalisiert und verfolgt wird, hilft nur eins: Gemeinsame Gegenwehr!

Beschlossen auf der Landesmitgliederversammlung der linksjugend [’solid] Bremen am 13.10.2012.

Solidaritätserklärung mit den Unruh-besetzer_innen
der Grünen Jugend Bremen

Die Grüne Jugend Bremen(GJHB) erklärt sich solidarisch mit den Besetzer_innen der Unruhspedition. Am Freitag wurde versucht, die leerstehende Unruhspedition in der Bremer Neustadt zu besetzen, dies wurde jedoch von 200 Polizist_innen verhindert. Hierzu erklärt Timo Koch, Sprecher der Grünen Jugend Bremen: „Der Einsatz der Bremer Polizei war übertrieben, es kann nicht sein, dass ein Gebäude leersteht und stattdessen nicht als Zentrum für linke Kultur und Politik genutzt werden soll, wir erklären uns mit Aktion und Aktivist_innen solidarisch.“ Die GJHB fordert die Einstellung aller strafrechtlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit der Unruhbesetzung und ein Ende der pauschalen Kriminalisierung autonom-linker Politik.

Solidarische Grüße nach Bremen!
vom SubstAnZ Osnabrück

Letztes Wochenende wurde die ehemalige Unruh-Spedition in Bremen besetzt. Noch am gleichen Abend wurde diese allerdings durch ein riesiges Polizeiaufgebot geräumt. Wir erklären uns mit den Bremer Genoss*innen solidarisch und wünschen viel Kraft und Erfolg auf dem weiteren Weg!